Struktur

Das Verbundvorhaben wird vom nfb und dem IBW durchgeführt. Dem nfb obliegen die Gesamtkoordination, die Zusammenarbeit mit dem Koordinierungsbeirat, die externe Kommunikation (Veröffentlichungen) sowie die Durchführung von Workshops und Tagungen im Verlaufe des Projektes. Das IBW übernimmt die Betreuung, Koordinierung und wissenschaftliche Fundierung der Arbeit in den Arbeitsgruppen sowie die Leitung der Erprobung des QER und der entwickelten Instrumente in ausgewählten Beratungseinrichtungen.

 Es werden 2 Arbeitsgruppen eingesetzt, in denen die fachlichen Arbeiten für den Koordinierungsprozess geleistet werden. Auf der Basis der bereits in der Expertise von Schiersmann u.a. (2008) erarbeiteten Ergebnisse besteht die Aufgabe der Arbeitsgruppen darin, Standards, ein Kompetenzprofil und Qualitätsentwicklungsinstrumente für die einzelnen Beratungsfelder zu konkretisieren. Dabei gilt es vor allem herauszufinden, wie viele Gemeinsamkeiten sich in Bezug auf Standards, Kompetenzen und Qualitätsentwicklungsinstrumente identifizieren lassen und an welchen Punkten feld- bzw. zielgruppen- oder formatspezifische Differenzierungen erforderlich sind. Es soll der Heterogenität und Vielfalt des Feldes Rechnung getragen werden und zugleich ein möglichst umfassender Konsens in Bezug auf relevante Aspekte erzielt werden.

 Die Aufgabe des IBW besteht darin, Arbeits- und Diskussionsvorlagen für die Mitglieder der Arbeitsgruppen auf wissenschaftlicher Basis zu erstellen. Diese werden in den Sitzungen der Arbeitsgruppen sowie zwischen den Sitzungen auf elektronischem Wege diskutiert und weiterentwickelt.

Um die Rollen transparent zu halten, wählen die beiden Arbeitsgruppen je eine/n Sprecher/in. Diese Person leitet die Sitzungen und vertritt die Arbeitsgruppen im Koordinierungsbeirat.

Die Arbeitsgruppen sind untereinander vernetzt und der Austausch wird sowohl über eine virtuelle Plattform als auch über die Kommunikation der beiden Arbeitsgruppensprecher sichergestellt. Gegen Ende der Arbeitsgruppenarbeit (voraussichtlich im Oktober 2011) wird es einen gemeinsamen Workshop beider Arbeitsgruppen zur abschließenden Erörterung und Zusammenführung der Ergebnisse und Empfehlungen geben.

 Das Vorhaben wird durch einen Koordinierungsbeirat begleitet, dem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, von Beratungsanbietern und aus der Wirtschaft angehören.

Grafik zur Struktur des Projektes Beratungsqualität

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